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Genuss am Gaumen +43 664 4373847

Die Whiskyproduktion

"Vom Gerstenkorn zum Single Malt Whisky"

Die Reifung

Um wirklich als schottischer “Whisky” zu gelten, muss der farblose Alkohol (Spirit) zunächst für mindestens 3 Jahre in Fässern reifen, doch die meisten Fässer verbringen eine wesentlich längere Zeit in den Lagerhäusern und werden für Single Malts in der Regel nach ca. 8 bis 15 Jahren abgefüllt. Bei besonderen Abfüllungen auch durchaus später. Diese Zeit verbringt der Spirit/Whisky unversteuert in den Lagerhäusern - Steuer wird erst vom Staat erhoben, wenn der Whisky abgefüllt wird.

Auch wenn scheinbar in den Jahren der Fasslagerung nichts geschieht, ist diese Lagerung doch ein wesentlicher Bestandteil der Whiskyherstellung und beeinflusst den Whisky in seinem Charakter enorm. Der Alkohol reift in dieser Zeit und nimmt Farb- und Geschmackstoffe durch den Kontakt mit dem Holz auf. Generell werden für die Lagerung gebrauchte Fässer aus amerikanischer oder europäischer Eiche verwendet, in denen zuvor meist Bourbon oder aber auch Sherry gelagert wurde. Ebenso ein wichtiger Faktor sind Lagertemperatur, Luftfeuchtigkeit oder die klimatischen Einflüsse, die auf die Whiskyfässer einwirken.

Der Whisky wird normalerweise mit ca. 63,5% Vol. ins Fass gefüllt, da dies lt. den Destillerien der beste Alkoholgrad ist, um optimal im Fass zu reifen. Bei Sonderabfüllungen, Cask Strength-Abfüllungen bzw. Whiskys, die in sehr hohem Alter abgefüllt werden sollen, wird der Spirit aber auch zum Teil mit 70% Vol. oder noch mehr in die Fässer gefüllt, da der Whisky pro Jahr ca. 0,5% Vol. Alkohol verliert.

Holz atmet und ist luftdurchlässig, was für die Whiskyreifung auch sehr wichtig ist. Aber durch die porösen Fasswände entweicht so jedes Jahr zwischen 1 und 2 Prozent des Inhaltes. Ein Verlust, den die Whiskyhersteller gerne für den Qualitätsgewinn opfern und liebevoll „The Angel’s Share“ nennen – also den Anteil der Engel. Wie Jim McEwan von Bruichladdich bereits schon mehrmals sagte – er wird mit Sicherheit keine Probleme haben, in den Himmel zu kommen, da er den Anteil der Engel bereits bezahlt habe.

Das Finish

Um einem Whisky eine besondere Geschmacksnote zu verleihen oder ihn abzurunden, verwenden viele Destillerien für das „Finish“ andere Fässer. Dabei wird der Whisky nach der Hauptlagerzeit noch für einige Monate, aber auch Jahre (je nach Destillerie) in ehemalige Portweinfässer, Rumfässer, Rotweinfässer, Sherryfässer oder Madeirafässer gefüllt, welche den Whisky nochmal zusätzlich prägen und ihm tolle Geschmacksnoten verleihen.

Die Auswahl der Fässer bzw. der Entschluss einen Whisky mit besonderem Finish abzufüllen, liegt aber jeweils immer bei den einzelnen Destillerien. Manche Brennereien legen keinen Wert auf ein besonderes Finish und reifen alle Ihre Whiskys in ehemaligen Bourbonfässern und manch andere Brennereien bieten ein breites Spektrum an verschiedenen Cask Finishes zusätzlich zu Ihren klassischen Whiskys an, wie zB.: die Destillerie BenRiach aus der Speyside, welche unter den schottischen Brennereien oft auch als "Master der Cask Finishes" bezeichnet wird.



Weiter geht es in der Produktion mit dem Abfüllen & Genießen